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The start of my artistic cycling story/ So kam ich zum Kunstradfahren

Updated: Mar 14, 2023

Lea Schaepe - Freestyle Artistic Cyclist. I do stunts on my Artistic Cycling Bike outdoors.

I create bike content and offer shows all over the world.


Artistic Cycling Freesytle/ Kunstradfahren Freestyle / Sports and more


I am a normal person who at some point decided to ride a bike differently than the kids on the street. I call it Artistic Cycling Freestyle.

How I came to it and where you learn this extraordinary sport, I tell you here:


I’ve always been a very bright child who wanted to try everything. I danced ballet for many years, I went horseback riding for over 10 years, I played soccer and table tennis and I have always been passionate about running. In Germany, there are many ways to enroll your child in a sports club. My parents had a hard time convincing me to do one thing, because I wanted to do everything. Anyway, when I was 10 years old, I decided to pursue 2 hobbies really intensively: Artistic cycling and athletics.



But how does one get into artistic cycling?


Every year there is a harvest festival in the village in Brandenburg where I grew up. It is similar to the American festival "Thanksgiving". Every year there is a different show program for this festival, and clubs are also allowed to participate in this program. And so it happened that the SV




05 Rehbrücke, as a resident club in Bergholz-Rehbrücke, also participated in the program.


There they were, the girls on their bicycles. They balanced on the bikes like elves. They stood on the handlebars or on the saddle and turned around their own axis. Yes, at that moment the fascination of artistic cycling grabbed me. I had never seen anything like it!

Physically, it looked impossible for me, as a 10-year-old girl at that time, what the girls were doing there. We were not far apart in age, which is why I immediately decided that evening to beg my parents to sign me up for the artistic cycling club. No sooner said than done! We inquired about the training times with the girls and agreed upon a training session for beginners.


I started Artistic Cycling in the age of 10

A short time later, at the age of 10, I was allowed to take up artistic cycling. I came to a gym that I already knew from school, and there they were, the girls on their bikes. At that time there were no boys in the club. Depending on your size, you were assigned to an artistic bike. Since there were two other girls my size, the three of us had to share the bike. Off we went on a wild ride.


However, the beginnings on such bike were not too easy. I quickly realized that when you fall, you fall hard. Even if you practice the sport of artistic cycling in a gym. The floor was hard nevertheless.

My trainer first explained to me the rules of artistic cycling, these I will explain to you in one of the next blog entries in more detail.




That's how I learned Artistic Cycling


I have always been a child who was less afraid than others. That's why it wasn't difficult for me to learn new exercises. On the first day I learned about 8 exercises.

I started with a normal sitting position, without much wiggling back and forth. However, the bike was very peculiar to my sensation.


Every smallest insecurity was mirrored to me by the bike. The wheel reacted very sensitively to each of my movements. This was probably due to the thin tires and the rigid hub on the front wheel. The geometry is also completely different from ordinary city bikes. If you twist the handlebars once, the handlebars turn completely crosswise and you fall to the right or left faster than you can scream "ouch!". So much about my beginnings on the art bike, it's also really long ago.


Step by step, the artistic trainer showed me one exercise after the other. How? The wheel stood still while the trainer held the wheel with both hands. She slowly and thoroughly explained what I needed to do to get into each exercise. For example, I sat with my butt on the saddle, both hands on the handlebars, and my feet on the pedals. Then I was to put both feet on the handlebars and steer using only my feet. The trainer pushed the bike slowly as I took in the exercise, which by the way was called "foot steering." She walked beside me, still holding the wheel. At first, I was still holding the handlebars with my hands, but later I was able to loosen my hands a bit. Eventually I was able to leave my hands out completely and then I could ride hands-free and steer with my feet on the handlebars. Great feeling.


Those were my beginnings that I can still remember really well. What you all need to ride an artistic bicycle and how it went on, I'll tell you next time.


Do you know any artistic cyclists in your area, or are you an artistic cyclist yourself?


I’m looking forward to hearing from you.


Your Lea


______ no in German:


So kam ich zum Kunstradfahren - meine Geschichte startet hier:


Ich bin eine ganz normale Person, die irgendwann entschieden hat, anders Fahrrad zu fahren, als die Kinder auf der Straße.

Mittlerweile nenne ich das ganze Artistic Cycling Freestyle.

Wie ich dazu gekommen bin und wo man diesen außergewöhnlichen Sport lernt, das erzähle ich euch hier:


Ich war schon immer ein sehr aufgewecktes Kind, das alles mal ausprobieren wollte. Ich habe viele Jahre Ballett getanzt, ich war über 10 Jahre Reiten, habe Fußball und Tischtennis und ich bin schon immer leidenschaftlich gelaufen. In Deutschland gibt es viele Möglichkeiten sein Kind in einem Sportverein anzumelden. Meine Eltern hatten die Schwierigkeit, mich von einer Sache zu überzeugen, da ich am liebsten alles machen wollte. Jedenfalls entscheid ich mich, als ich 10 Jahre alt war, 2 Hobbys wirklich intensiv zu betreiben: Kunstradfahren und Leichtathletik.


Doch wie kommt man aufs Kunstradfahren?


Jedes Jahr findet ein Erntedankfest statt, in dem Dorf in Brandenburg, in dem ich aufgewachsen bin. Es gleicht dem amerikanischen Fest "Thanksgiving". Zu diesem Fest findet jedes Jahr ein unterschiedliches Show-Programm statt, auch Vereine dürfen dieses Programm mitgestalten. Und so kam es, dass auch der SV05 Rehbrücke, als ansässiger Verein in Bergholz-Rehbrücke das Programm mitgestaltet hat.

Da waren sie, die Mädchen auf ihren Fahrrädern. Sie balancierten wie Elfen auf den Rädern. Sie standen auf dem Lenker oder auf dem Sattel und drehten sich um die eigene Achse. Ja, in diesem Moment hat mich die Faszination vom Kunstradfahren gepackt. Sowas habe ich noch nie gesehen!

Physikalisch sah es für mich, als 10-jähriges Mädchen damals unmöglich aus, was die Mädchen dort machten. Vom Alter waren wir nicht weit auseinander, weshalb ich sofort an dem Abend entschloss, meine Eltern anzubetteln, mich in dem Kunstrad-Verein anzumelden. Gesagt, getan! Wir erkundeten uns nach den Trainingszeiten, bei den Mädchen und vereinbarten ein Schnuppertraining.


Mit 10 Jahren starte ich die Kunstrad "Karriere"


Kurze Zeit später durfte ich mit 10 Jahren mit dem Kunstrad anfangen. Ich kam in eine Turnhalle, die ich schon von der Schule kannte und dort waren sie, die Mädchen auf ihren Rädern. Zu der Zeit gab es in dem Verein keinen Jungen. Je nach Größe wurde man einem Kunstrad zugeteilt. Da es noch zwei andere Mädchen in meiner Größe gab, mussten wir uns das Rad zu dritt teilen. Los ging der wilde Ritt.


Die Anfänge auf einem solchen Kunstrad waren jedoch nicht allzu leicht. Ich merkte schnell, dass wenn man fällt, dann fällt man hart. Auch, wenn man den Kunstradsport in einer Turnhalle ausübt. War der Boden doch hart.

Meine Trainerin erklärte mir erstmal die Regeln beim Kunstradfahren, diese werde ich euch in einen der nächsten Blogeinträge genauer erläutern.


Ich war ein Kind ohne große Angst und voller Neugierde - das passt zum Kunstradfahren

Ich war schon immer ein Kind, dass weniger Angst hatte, als Andere. Deswegen tat ich mich nicht schwer neue Übungen zu lernen. Am ersten Tag erlernte ich um die 8 Übungen.

Anfangen tut man mit einer Runde im Sitzen fahren, ohne groß hin und her zu wackeln. Das Rad war jedoch nach meinem Empfinden sehr eigen. Jede kleinste Unsicherheit spiegelte mir das Fahrrad. Das Rad reagierte sehr sensibel auf jede meiner Bewegungen. Wahrscheinlich lag das an den dünnen Reifen und der starren Nabe am Vorderrad. Auch die Geometrie ist komplett anders als bei den gewöhnlichen City-Fahrrädern. Verdrehst du einmal den Lenker, so stellt sich der Lenker komplett quer und du fällst schneller nach rechts oder links als das du “aua” schreien kannst. So viel zu meinen Anfängen auf dem Kunstrad, es ist auch schon echt lange her.


Nach und nach zeigte mir die Kunstradtrainerin eine Übung nach der anderen. Wie? Das Rad stand, während die Trainerin das Rad mit beiden Händen festhielt. Sie erklärte mir langsam und sicher, was ich machen muss, um in die jeweilige Übung zu kommen. Beispielsweise saß ich mit dem Po auf dem Sattel, beide Hände waren am Lenker und die Füße auf den Pedalen. Dann sollte ich beide Füße auf den Lenker nehmen und nur noch mit den Füßen lenken. Die Trainerin schob das Rad langsam an, als ich die Übrung eingenommen hatte, die übrigens “Fußsteuerung” hieß. Sie lief neben mir her und hielt immer noch das Rad fest. Anfangs hielt ich mit den Händen den Lenker noch fest, später konnte ich die Hände etwas lockerer lassen. Irgendwann konnte ich die Hände komplett weglassen und dann konnte ich freihändig fahren und mit den Füßen auf dem Lenken lenken. Tolles Gefühl.


Das waren meine Anfänge, an die ich mich noch wirklich gut erinnern kann. Was Du alle zum Kunstradfahren brauchst und wie es weiter ging, erzähle ich dir beim nächsten Mal.


Kennst du Kunstradfahrer in deinem Umkreis oder bist du selber ein Kunstradfahrer/in?


Ich freu mich von dir zu hören.

Deine Lea







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